Genutzt wird das Gebäude durch alle Unternehmenssegmente Fensterlacke (Berger-Zobel), Industrielacke (Berger-Lacke) und Parkettlacke (Berger-Seidle). Es dient als Entwicklungs-, Test- und Kundenschulungs-Zentrum. In der Architektur des TechnologyCenters spiegeln sich gleichermaßen Innovationsstärke, Qualität, Modernität und Praxisnähe wider.
Weiterer Teil der Gesamtinvestitionsmaßnahme ist ferner die Erweiterung des Bereichs Produktion um zwei neue Lager- und Logistikhallen. Auf knapp 400 qm Grundfläche entstand Platz für eine neue Betriebsschlosserei, neue Lagerbereiche für Rohstoffe und Verpackungen sowie diverse Tanks für wasserbasierte Bindemittelsysteme mit Fassungsvolumina von jeweils bis zu 30.000 Litern. Auf weiteren knapp 600 qm entstand ein neuer, zusätzlicher Versandbereich, welcher die bisherigen Versandkapazitäten deutlich erweitert, ausgestattet mit vier LKW-Docking-Stationen. Die deutlich gestiegenen Versandmengen, gerade im Bereich der Großsendungen zu den global verteilten Kunden in Überseecontainern und Jumbo-LKWs, machten diese Erweiterung im Richt- und Versandbereich notwendig. Parallel hierzu wurde aktuell der Produktionsbereich erweitert und teilweise umgebaut. Mit neuen Anlagen entstanden nicht nur weitere Kapazitäten, sondern auch modernste und teilautomatisierte Prozessabläufe.
Die Investitionssumme liegt insgesamt bei mehreren Millionen Euro. Die Berger-Gruppe verfügt auf dem Firmengelände am Standort Grünstadt über weitere großzügige Pufferflächen zur weiteren, nachhaltigen Unternehmensentwicklung am Standort.
Die Mitarbeiterzahl ist zuletzt auch im Rahmen der Übernahme der Zobel-Chemie aus Worms am Standort Grünstadt gestiegen und liegt nun bei ca. 110 Mitarbeitern. Auch im Jahr 2019 plant das Unternehmen einen weiteren leichten Anstieg der Mitarbeiterzahl und geht von einer positiven Umsatzentwicklung aus. Für 2020 und 2021 sind weitere Investitionen bereits vorgesehen, unter anderem in die interne Logistik.
Mit diesen Erweiterungen und Optimierungen bereitet sich das Unternehmen nicht nur auf weitere Wachstumschancen, sondern auch auf mögliche weltwirtschaftliche Krisensituationen vor. Beides ist fester Teil des nachhaltigen Risikomanagements der Unternehmensführung, um nicht nur dem Unternehmen, sondern auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Maximum and Sicherheit und viel Perspektive bieten zu können.